Hier gibt es mattierte Glühbirnen

Die Europäische Kommission hat beschlossen, Glühlampen für die Nutzung in Haushalten schrittweise vom Markt zu nehmen. Die neue EU-Richtlinie bedeutet nicht, dass zuhause keine Glühlampen mehr eingesetzt werden dürfen. Lediglich der Handel dieser Glühlampen innerhalb der EU ist nicht mehr gestattet.

Wie gute Lichtqualität auch in Zukunft erhalten bleibt wird hier fortwährend aktualisiert.

Die 100 Watt Birne kommt nicht mehr in den Handel. Aktuell ist diese Halogenbirne eine empfehlenswerte und gleichwertige Alternative.

Mattierte Glühbirnen aller Stärken und Ausführungen kommen gleichfalls nicht mehr in den Handel, Abhilfe ist hier: Keramisches Mattierungsmittel für klare Glüh- und Halogenbirnen.

Greenpeace hat in Berlin vor dem Brandenburger Tor in seiner Aktion vom April 2007 demonstrativ mit einer Straßenwalze zehntausend Glühbirnen zerstört um für die Energiesparbirne zu demonstrieren. Das zeigt vor allem wie ökologisch die gute Glühbirne doch ist - mit der Energiesparbirne hätten die das nämlich nicht machen können, wegen des Quecksilbers. Einige Jahre zuvor jedoch wurde bei Klaus Stanjek die umfangreiche Studie: »Energie›spar‹lampen = Verschwendungslampen«? in Auftrag gegeben. Die Zeiten ändern sich eben - was stabil und vertraut war muss neu überdacht werden - nicht überall ist Zitrone drin wo Orange draufsteht!

Das in Neuseeland verordnete Glühbirnenverbot wurde am 17.12.08 wegen nunmehr allgemein bekannter Bedenken wieder zurückgenommen! Dass mit der Energisparbirne Eisbären gerettet oder CO2 eingespart würde sind schließlich längst widerlegte Märchen.

Wenn das Kind mit dem Ball spielt oder die Katze über den Schreibtisch läuft muss damit gerechnet werden dass die Kompaktleuchtstofflampe (Energiesparbirne) zerbricht und Ihr Quecksilber freisetzt. Werden austretende Dämpfe eingeatmet so kommt es zur Quecksilbervergiftung.
Eine Quecksilbervergiftung verläuft schleichend: Persönlichkeitsabbau, Konzentrationsunfähigkeit, Schlaflosigkeit, Zittern, Zersetzung des Gehirns, Tod.

Die Gefahr des Zerbrechens ist beim Entsorgen in Sammelcontainern gleichfalls gegeben. Die meisten Energiesparbirnen werden über den Hausmüll entsorgt wo ihr Quecksilber früher oder später gleichfalls freigesetzt wird.

Der Quecksilbergrenzwert für eine Energiesparbirne liegt bei 5 bis 10mg.
Ein Gramm Quecksilber, wahrscheinlich weniger, ist absolut tödlich.
Quecksilber ist das giftigste nichtradioaktive Element des Periodensystems.
Nach dem Willen der Europäischen Kommission sollen mehr als vier Milliarden Lampenanschlüsse mit je 5 bis 10mg Quecksilber ausgestattet werden.

Die Europäische Gemeinschaft hat Mitte der neunziger Jahre beschlossen dass Quecksilber aus allen Produkten entfernt werden muss. Die Frage warum es nun per Zwangsverordnung bis in die Privathaushalte kommen soll wird wohlweislich nicht beantwortet werden, schließlich geht es weder um das Klima noch um die Gesundheit, sondern um Geld.

Originale Produkte aus der Zeit der ersten Glühbirnen. (Bezugsquelle außerhalb EU)

Pressemitteilung

Pro Glühlampen Petition

Glühbirnen - Energiesparbirnen, der genaue Unterschied

Kurzes Interview mit dem Magazin Info3

„Vom Umgang mit Leuchtmitteln“ Christoph Dutschke 2008

„Plädoyer für ein gesundes Leuchtmittel“ von Alexander Wunsch (2007)

„Licht ist Leben“ und „Licht und Beleuchtung“ von Reinhold Sorms (1994)

Bürgerwelle Schweiz - zum Glühbirnenverbot